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und doch liebe ich Dich noch . . . ich werde Dich immer mit jener reinen und erſten Liebe, die man nur einmal im Leben fühlen kann, lieben. Ach! ihr ſüßes und theures Gedächtniß wird die Perle, der verbor⸗ gene Schatz in meinem Herzen ſein. Wenn Du mich verloren zu haben eines Tages bedauerſt, wenn es Dich ſchmerzt, mich preisgegeben zu haben, ſo wirſt Du gerächt ſein, Maurice! Denn ohne den verruch⸗ ten Einfluß dieſes Verführers wäre unſer Leben auf dem Morillon ſo rein, ſo friedlich, ſo glücklich dahin⸗ gefloſſen, als es jetzt vielleicht wild und ungeſtüm ſein wird!“
XXXI.
Richard d'Otremont hatte Wort gehalten, und zu dem Souper, das er Frau von Hansfeld und Mau⸗ rice bei den Provencaux gab, einige einflußreiche Mitglieder des Clubb eingeladen, zu dem er gehörte, und in dem der junge Provinziale vorgeſtellt werden ſollte.
Das prachtvoll ſervirte Souper dauerte von ein Uhr an. Antvinette hatte als Chaperon ihre Ge⸗ ſellſchafterin mitgebracht, eine große magere, gemeſſene, zurückhaltende Frau, welche den Mund nur öffnete, um zu trinken, zu eſſen oder „Ja oder nein, Frau Baronin!“ zu antworten.
Maurice, der neben Frau von Hansfeld ſaß, welche von Glanz und Schönheit ſtrahlte, war ſchon beinahe ganz in einen Mann nach der Mode umge⸗ wandelt. Als er am Morgen plötzlich ſeine guten


