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Zoll; Sie haben nicht zarten Takt genug gegen dieſen intereſſanten Hercules beſeſſen, der im Stande wäre, einen Ochſen mit einem Fauſtſchlag zu tödten.“
„Ja, ich bin es, die man anklagt,“ fügte Jeane mit verdoppelter Bitterkeit hinzu; „es iſt mein Feh⸗ ler, wenn Maurice undankbar genug, ſo viele Be⸗ weiſe meiner Liebe zu vergeſſen! wenn er feige genug, einer gemeinen Verführung nicht zu widerſtehen! wenn er gemein genug, ſeine Liebe ſo tief herab zu ſetzen! wenn er einfältig genug, um ſich von einer Abenteurerin dupiren zu laſſen!“
„Verwünſchtes Geſchöpf!“ rief Madame Dumi⸗ rail außer ſich durch dieſe Vorwürfe des jungen Mädchens, „Sie ſind an allem Unglück ſchuld, aus Ehrgeiz für Sie ging mein Sohn nach Paris, um eine glänzende Carriere zu machen.“
„Einen ſolchen Vorwurf mir, Madame, während doch Ihr Gatte mir gedroht, unſere Brautſchaft auf⸗ zuheben, mich aus dem Hauſe zu ſchicken, wenn ich die ehrgeizigen Ideen bekämpfte, die er ſeinem Sohne einflößte! Aber machen wir uns keine Vorwürfe über die Vergangenheit, wie ſchmerzlich ſie auch für mich iſt. Die Gegenwart überbietet ſie noch durch die furchtbare Nothwendigkeit, zu der Sie mich ver⸗ binden wollen; aber es gibt Zugeſtändniſſe, zu denen mich keine menſchliche Macht bringen wird . . . Darum hüten Sie ſich, Madame!“
„Drohungen, Mademoiſelle?“
„Nein, Madame, eine Warnung.“
„Was wollen Sie damit ſagen?“
„Ich will damit ſagen, Madame, daß ich keine
Stunde länger in einem Hauſe bleiben werde, wo


