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XXX.
Madame Dumirail unterhielt ſich lange mit Char⸗ les Delmare und erzählte ihm alle Ereigniſſe, die ſeit ihrer Ankunft in Paris im engern Kreiſe ihrer Familie vorgekommen. Auf dieſe Mittheilungen ant⸗ wortete er mit folgendem Rathe:
„Man muß beſtändig auf Maurice durch die Ueberzeugung und die Liebe zu wirken ſuchen; an ſein Herz und die Erinnerungen ſeiner früheſten Jugend, die ſo friedlich und glücklich war, appelliren:
„Sich namentlich hüten, die argwöhniſche Em⸗ pfindlichkeit Jeane's zu reizen;
„Endlich San Privato ſo viel Kälte zeigen, daß er ſeine Beſuche aufgibt, und wenn es ſein muß, ihm die Thüre verſchließen.“
Charles Delmare enthüllte aus dieſem Grunde Madame Dumirail, die davon nichts wußte, die Ein⸗ zelheiten der Beſteigung des Col de Treſerve und das vermeſſene Geſtändniß San Privato's, da⸗ mit die ſchwarze Ruchloſigkeit des Letztern für Ma⸗ dame Dumirail außer allem Zweifel ſtehe. Endlich bemühte er ſich, die wachſende Kälte gegen Jeane bei ihr zu bekämpfen, hob die edeln Eigenſchaften,
die ſie auszeichneten, ins Licht und verſicherte, daß zu dieſer Stunde noch das Glück von Mauricens Zu⸗
kunft von ihrer raſchen Rückkehr nach dem Morillon und ſeiner Verbindung mit ſeiner Braut abhänge. Nachdem Charles Delmare auf dieſe Weiſe Ma⸗ dame Dumirail etwas beruhigt, verſprach er ihr, nicht bei dem guten Rathe ſtehen bleiben zu wollen, Sue, die Familienſöhne. UMI. 13


