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baute ich auf Sie, warum muß dies unglückſelige Düsl
Nach einer kurzen Pauſe fügte Madame Dumi⸗ rail hinzu:
„Und doch, wenn ein ergebener Freund mir die Möglichkeit bietet, meinen Sohn ſeinen Verirrungen zu entreißen, iſt es dann nicht meine Pflicht, das Anerbieten anzunehmen?“
„Wie, meine Tante, Sie laſſen ſich wankend ma⸗ chen?“ ſagte San Privato lebhaft. „Aber denken Sie doch an den Kummer, an die gerechte Entrüſtung meines Onkels, wenn er bei ſeiner demnächſt bevor⸗ ſtehenden Ankunft hier den fände, der . . .“
„Mein Gott! ich bedarf Deines Rathes nicht . . . ich bin alt genug, um mich ſelbſt zu leiten,“ ant⸗ wortete Madame Dumirail Albert ungeduldig. „Du ſollteſt Dich, mein Neffe, der ſchweren Beſchuldigun⸗ gen welche Herr Delmare auf Dich ge⸗ häuft.“
„Dieſe Beſchuldigungen ſind ſo alles Sinnes baare Verläumdungen, daß ich nicht allein darauf zu antworten, ſondern ihrer ferner nur zu gedenken verſchmähe,“ ſagte San Privato kalt; „ich werde mich darauf beſchränken, meine Tante, Ihnen zu er⸗ klären, daß, im Falle Sie Ihrem Gemahle verſchwei⸗ gen, daß Herr Delmare der vorgebliche Wagner iſt, ich es ihm ſagen werde; mein Onkel ſoll Alles wiſſen.“
„Was thut das?“ verſetzte Mavume Dumirail. „Kann ich denn dadurch, daß ich die ſo nützliche Unterſtützung Herrn Delmare's ausſchlage, meinem Schwager ſein Leben wiedergeben?“


