Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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weil ſie ernſt iſt . . . weil ſie vorſichtig iſt . . . weil ſie oft die ſtrenge Sprache der Vernunft entlehnen muß . Hören Sie mich alſo, Maurice . . . Be⸗ folgen Sie meine Rathſchläge, ſo werden Sie zwei Theile aus Ihrem Leben machen; der eine gehört von Rechtswegen Ihrer trefflichen Mutter, die Sie nicht genug verehren, anbeten können.“

„Ah! Madame, ich liebe ſie ſo ſehr!“ ſprach Maurice, der ſich anſtrengte, ſich an den Gedanken an ſeine Mutter anzuklammern, um die Unruhe zu beherrſchen, in die ihn das halbe Liebesgeſtändniß ver⸗ ſetzte, das Antoinette entſchlüpft zu ſein ſchien. „Ich

bin glücklich, Sie ſo von meiner Mutter ſprechen zu hören!“

„Bin ich nicht Ihre Schweſter, und habe ich nicht unter dieſem Titel das Recht, auch meine Ehr⸗ furcht für diejenige, welche Sie unter allen Titeln lieben, auszudrücken? Ich ſagte Ihnen alſo, der be⸗ trächtlichſte Theil Ihres Lebens müſſe Ihrer Mutter, Ihrer Braut gewidmet ſein . . . welche ſo ſtolz dar⸗ auf ſein wird, Ihren Namen zu tragen, und noch glücklicher als ſtolz, nach meiner Meinung,“ fügte Frau von Hansfeld, einen Seufzer unterdrückend, bei. Dann fuhr ſie fort, als hätte ſie einem peinlichen Gedanken entgehen wollen.

„Der größte Theil Ihrer Zeit wird alſo Ihren Familienpflichten, Ihren Studien, Ihren Arheiten gewidmet ſein; um dieſen Preis, mein Freund, wer⸗ den Sie ein ausgezeichneter Mann werden, den ich wachſen, ſich jeden Tag durch ſein Verdienſt erheben zu ſehen hoffe.“

„Ah! dieſe edlen und ermuthigenden Worte be⸗