Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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ſchworen habe? Wenn Sie nur überzeugt ſind, daß meine unveränderliche Freundſchaft tiefe Wurzeln in der Vergangenheit hat. . ſie iſt heilig, hören Sie! dieſe Zuneigung! Ich hoffe es Ihnen von Tag zu Tage mehr zu beweiſen! Wiſſen Sie auch, was mein Stolz wäre, mein theuerſter Stolz? . . . Auf Sie, Dank ſei es meiner gränzenloſen Ergebenheit, einen glück⸗ lichen und heilſamen Einfluß zu erlangen. Mein lebhafteſtes Verlangen beſonders wäre, Sie vor den gefahrvollen Klippen zu bewahren, die das Pariſer Leben auf jedem Schritte denjenigen bietet, welche, wie Sie . . . vertrauensvoll ſind . . . weil ſie rein, edelmüthig, und voll Glauben an das Gute. Doch ſagen Sie mir vor Allem, und ich lege ein außer⸗ ordentliches Gewicht auf Ihre Antwort, welchen Ein⸗ druck hat auf Sie bis jetzt der Anblick und der Aufenthalt von Paris hervorgebracht?“

„Ah! Madame, ich wage kaum, es Ihnen zu ſagen.“

„Ich bitte, vollenden Sie, Maurice. Glauben Sie mir, die Frage, die ich an Sie richte, iſt von der höchſten Wichtigkeit.“

„Nun wohl, Sie können ſich die Art von Be⸗ täubung, gemiſcht mit peinlicher Bangigkeit, die der Anblick von Paris bei mir hervorgebracht hat, nicht vorſtellen. Ich fühlte mich einen ganz Anderen; tauſend neue Gedanken, tauſend unbekannte Wünſche erwachten plötzlich in mir . . . So ging ich geſtern mit meiner Mutter und Jeane, meiner Braut . . . nach dem Rathe unſeres Wirthes . . . nach den

Champs Elyſées; wir würden dort, ſagte er, die Wie ſoll ich Ihnen

ſchöne Welt von Paris ſehen.