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ich Sie Maurice nenne . . . Sie werden mich Antvi⸗ nette nennen . . . Iſt das abgemacht?“
„Madame,“ ſtammelte der Treuherzige, „die Ehrfurcht ich
„Nun! was wollen Sie . . . ich werde hierin das Unglück haben, der Ehrfurcht gegen Sie zu er⸗ mangeln,“ erwiederte Frau von Hansfeld mit bezau⸗ berndem Lächeln; „ich werde mir erlauben, Sie ſehr unehrerbietig Maurice, zuweilen ſogar mein lieber Maurice. . Sie könnten ſich allerdings für meine Unehrerbietigkeit dadurch rächen, daß Sie mich An⸗ toinette, Ihre liebe Antoinette nennen würden.“
„Ich werde es nie wagen, Madame, mich . . .“
„Maurice, Sie werden es wagen, mir den Be⸗ weis von Zuneigung zu geben, um den ich Sie bitte, wenn Sie überzeugt ſind, daß ich Ihre Freundin, Ihre beſte Freundin bin, und daß ich für Ihre rei⸗ zende Braut eben ſo viel Sympathie fühle, als für Sie ſelbſt.“
„Wie! Madame, wäre es wahr, Jeane auch?“
„Sie wollen mich entſchieden nicht Antvinette nennen?“ fragte Frau von Hansfeld mit einem Lä⸗ 6 ſanften Vorwurfs; „wollen Sie nicht, reden
ie!“
„Mein Gott . . . ich . . .“
„Nun, ſo verſuchen Sie es . . . thun Sie es mir zu Liebe, Maurice; und iſt mein Name zu pein⸗ lich für Sie auszuſprechen, ſo werde ich dieſes Opfer nicht mehr von Ihnen verlangen . . verſuchen Sie es aber wenigſtens . . . Ich bitte Sie, ſagen Sie: Antoinette . . .“
„Antvinette,“ murmelte mit zitternder Stimme


