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bezaubernden, von allem Blendwerk eines großen Reichthums umgebenen Frau war, welche, behaup⸗ tend, ſie intereſſire ſich eben ſo für Jeane, als für ihn ſelbſt, ſich plötzlich ſeines Geſchickes bemächtigte, ihm ihre Befehle dictirte, die feinſten Schmeicheleien an ihn richtete, ihm vorſchlug, ſie wolle ihn zu einem Souper begleiten, wo man die Elite der goldenen Jugend von Paris finden ſollte; vergebens ſuchte er die Auflöſung des Räthſels, indem er ſich der Worte des Briefes erinnerte, der ihn zu Antvinette führte, — ein Brief, den er am Morgen erhalten und der alſo abgefaßt war:
„Die Frau Baronin von Hansfeld bittet Herrn Maurice Dumirail, ſich heute zwiſchen zwei und drei Uhr zu ihr bemühen zu wollen. Sie wünſcht ihm eine für ſeine Familie und für ihn wichtige Mit⸗ theilung zu machen, und bietet ihm die Verſicherung ihrer ausgezeichneten Hochachtung.“
Ein gepuderter, in glänzende Livree gekleideter Lackai mit Wappenknöpfen hatte den Concierge des Hotel des Etrangers erſucht, Herrn Maurice Dumirail dieſen Brief perſönlich zu übergeben, und dieſen Auftrag in Gegenwart von Madame Dumi⸗ rail und Jeane erfüllt, die nicht wenig über die Botſchaft und über die Livree des Boten erſtaunt waren.
Mißtrauiſch, argwöhniſch wie eine Mutter, wagte es indeſſen Madame Dumirail, den Bedienten zu fragen, wer ſeine Gebieterin ſei; worauf der Diener, ohne indeſſen das leichte Erſtaunen, das ihm die Frage verurſachte, zu verbergen, ehrerbietig ant⸗ wortete, ſeine Gebieterin ſei die Frau Baronin von


