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Hansfeld, und nicht ohne einen gewiſſen Stolz und in Form einer vervollſtändigenden Belehrung bei⸗ fügte, „die Frau Baronin ſei eine der eleganteſten Damen von Paris, ſie habe zehn Dienſtboten, ſechs Pferde in ihrem Stall, und bewohne ihr Hotel in der Rue du Faubourg du Roule.“
Ebenſo unwiſſend als ihr Sohn in Betreff des Pariſer Lebens, und nicht vermuthend, eine betitelte Frau, welche ein Hotel, zehn Domeſtiquen in ihrem Dienſte und ſechs Pferde in ihrem Stalle habe, könne eine Abenteurerin ſein, dabei denkend, es handle ſich, ihrem Briefe gemäß, um eine für Maurice und für ſeine Familie wichtige Mittheilung, forderte ihn Ma⸗ dame Dumirail auf, obgleich ſie eine unbeſtimmte und unwillkürliche Unruhe fühlte, ſich zu Frau von Hansfeld zu begeben, wobei ſie Anfangs in einem Uebermaße von Vorſicht im Sinne hatte, ihren Sohn in einem Fiacre bis vor die Thüre dieſer Dame, einer der Fleganteſten von Paris, zu begleiten. Da nämlich im Geiſte von Madame Dumirail die Idee der Eleganz von der Jugend und der Schön⸗ heit unzertrennlich war, ſo faßte ſie eine Art von Beſorgniß über die Zuſammenkunft ihres Sohnes mit einer jungen und hübſchen Frau; doch ſie ver⸗ zichtete auf ihr Vorhaben, Maurice zu begleiten, be⸗ fürchtend, ſie könnte ihn durch eine übertriebene Be⸗ aufſichtigung demüthigen. Er ging alſo allein ab, und in dem Augenblicke, wo er an der Loge des Concierge vorüberkam, übergab dieſer mit geheim⸗ nißvoller Miene dem jungen Provinzialen ein zwei⸗ tes Schreiben, hiebei die Ermahnung vom Ueber⸗
bringer des Briefes befolgend, die durch einen in


