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und ich hätte das größte Vergnügen, dürfte ich Ihnen die Honneurs von Paris machen; ich füge mit Ihrer Erlaubniß bei, daß nun bald die Eröffnung der Jagd ſtattfindet, und wenn Sie die Güte haben wollen, einige Tage bei mir in Otremont zuzubringen, ſo werden Sie dort, leider keine Steinböcke und Gemſen, aber eine hinreichend zahlreiche Geſellſchaft von Feld⸗ hühnern, Faſanen, Rehwild finden, und, ich bezweifle es nicht, zum König der Jagd proclamirt werden.“
„Vortrefflich, Richard, ich bin mit Ihnen zufrie⸗ den!“ Dies war die Bedeutung des Blickes, den Frau von Hansfeld dem neuen Freunde von Maurice zuwarf. Ebenſo erſtaunt als entzückt von der liebens⸗ würdigen Höflichkeit von Herrn d'Otremont, erlangte Maurice ein wenig Sicherheit, und immer mehr be⸗ troffen von der blendenden Schönheit von Antoinette fing er an, der Wirkung einer Art von ſinnlicher Electricität zu unterliegen, welche dieſer gefährlichen Perſon entſtrömte, die er im Geiſte mit ſeiner Braut verglich, indem er ſich ſagte:
„Ah! liebte ich nicht für das Leben meine theure, ſanfte Jeane, ich wäre vielleicht eines Tags wahn⸗ ſinnig genug geweſen, mich in dieſe Dame zu ver⸗ lieben, die mich mit ſo viel zuvorkommender Anmuth empfängt, und deren Schönheit mich blendet in Verwirrung bringt. Mein Gott! .. was ich fühle, iſt ſeltſam! . .. Nie hat mir die Gegenwart meiner geliebten Jeane ſo die Hitze zur Stirne ſteigen ge⸗ macht ich habe das Fieber! . . . mein Blick iſt dem Blicke dieſer Dame nicht begegnet . . . und mir ſcheint, ich fühle ihn auf mir laſten.“


