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„Und wie dies?“
„Mein lieber Richard, ich ſagte Ihnen ſo eben, daß es den Unerſchrockenſten . .. Ihnen, zum Bei⸗ ſpiel, der Sie ſo tapfer mit dem Degen in der Hand
an moraliſchem Muthe fehlen könnte . . .“
„Wobei in Betreff weſſen . könnte es mir an dem gebrechen, was Sie den moraliſchen Muth nennen? Wahrhaftig, Sie reden in Räthſeln?“
„Richard,“ erwiederte Antvinette, indem ſie ihren dunklen glühenden Blick auf Herrn Otremont heftete, „ich bin eine Frau von Wort . . . Sie wiſſen, was mein Verſprechen iſt . . . wenn Sie mir den Liebes⸗ beweis geben, den ich haben will?“
„Antoinette!“ rief Herr dOtremont, faſt aufſprin⸗ gend bei dem elektriſchen Schlage dieſes mit berau⸗ ſchender Wolluſt geladenen Blickes .. „ah! ſehen
Sie mich nicht ſo an! . . . denn ich verliere das
bischen Vernunft, das mir noch bleibt . Ich ge⸗ höre wie geſagt . . . mit Leib und Seele Ihnen .. Was ſoll ich thun?“
„Unſerem jungen Manne nicht die Zeit laſſen, ſich zu Grunde zu richten.“
„Ei! wie kann ich ihn abhalten, daß er ſich ruinirt?“
„Sie können es, indem Sie ſeine Tage ſehr be⸗ deutend abkürzen . . .“
„Sie ſagen?“
„Ich ſage, wenn Sie meinen jungen Mann im Duelle tödten . . . und zwar ſobald als möglich. .. ſo gehöre ich Ihnen, Richard!“ antwortete Frau von Hansfeld, ohne eine Miene zu verziehen, ohne daß


