Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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ſich die geringſte Bewegung auf ihrer Marmormaske zeigte.

Richard dOtremont war das, was man (ein übrigens ziemlich elaſtiſcher Ausdruck einen galan⸗ ten Mann nennt. Bei dieſem abſcheulichen Vor⸗ ſchlage, im Drelle einen ſehr jungen Mann ... beinahe ein Kind .. zu tödten . . erbleichte er, machte eine ungeſtüme Bewegung, um ſich von Frau von Hansfeld zu entfernen, als wäre er von einer Schlange gebiſſen worden, und obſchon er ein ver⸗ härteter Raufer war, empörte ſich doch ſeine Ehre. Nach einem Augenblicke des Erſtaunens rief er entrüſtet:

Madame! ... ah Madame.. das iſt gräßlich!

Es iſt unmöglich, den Blick kalter Verachtung, das Lächeln finſtern Spottes zu ſchildern, womit Antoinette Herrn d'Otremont zu Boden drückte; mit höhniſchem Tone ſagte ſie auch zu ihm:

Sie werden mich entſchuldigen, mein lieber Herr, ich ſehe mich genöthigt, mich des Vergnügens Ihrer vortrefflichen Geſellſchaft zu berauben, da Ihre Gegenwart keinen Zweck mehr hat .. Ich ziehe es alſo vor, meinen jungen Provinzialen unter vier Augen wiederzuſehen . . .

Aber, Madame, rief d'Otremont entrüſtet,das fällt Ihnen nicht ein! . . .

Was fällt mir nicht ein?

Was Sie mir da vorſchlagen... Madame... was Sie mir da vorſchlagen .

Nun!

Ei! Madame das iſt einfach ein Mord!