Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

13

.

Ah! könnte ich Ihren Worten Glauben ſchen⸗ ken wie glücklich wäre ich! .

Seien Sie alſo glücklich, Richard, denn ich ſpreche . . . im Ernſte . . . ſehr im Ernſte! .

Hören Sie . auf die Gefahr, in Ihren Augen für einen Dummkopf zu gelten . . . nehme ich Ihre Worte als Ernſt an .. Dieſer Beweis von Liebe, welcher iſt er? . ſagen Sie . ch! ſagen Sie!

Wahrhaftig! . . Richard ich zögere. 395 war deſſen ſicher .. Sie ſpotteten über i Sie täuſchen ſich in der Urſache meines Zögerns. Welche Urſache meinen Sie?

Mein Freund es wäre mir peinlich, Sie durch Ihr Zögern von der hohen Meinung herab⸗ ſinken zu ſehen, die ich von Ihrem Muthe habe..

Antvinette, ſchon dieſer Zweifel allein iſt für mich eine Beleidiguug . . . Richard d'Otremont ge⸗ hört zu denjenigen, weiche nie vor irgend Jemand, oder vor irgend Etwas zurückweichen.

Sie ſind ein Mann von erprobter Tapferkeit, ich kenne das . Ihre zahlreichen Duelle haben Sie furchtbar gemacht, und für einen Mann iſt die Tapferkeit eine mächtige Verführung bei den Frauen.. Ich weiß das beſſer, als irgend Jemand.

Ah! ſprächen Sie wahr, rief Richard, ganz in Unruhe verſetzt durch den bezaubernden Blick, mit dem Antoinette ihre letzten Worte begleitete, Fri⸗ chen Sie wahr!

Zweifeln Sie nicht daran . . . doch ich füge zugleich bei, daß es dem Unerſchrockenſten, ſelbſt wenn