Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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er den Degen in der Hand hält, zuweilen ganz und gar an moraliſchem Muthe gebricht . . .

Sie erwarten alſo von mir einen Beweis von moraliſchem Muth?

Ja, Richard, und dieſer Beweis, wenn Sie mir ihn geben

Frau von Hansfeld unterbrach ſich; doch ihr Still⸗ ſchweigen, der Ausdruck ihrer bezaubernden Züge, der feſte, kühne Blick, den ſie auf Otremont warf, vervollſtändigten den Gedanken, den ſie nur halb ausgeſprochen hatte, und, berauſcht, bebend, rief der glühende Liebhaber:

Antvinette! ich ſchwöre Ihnen, Alles, was men⸗ ſchenmöglich iſt . . . werde ich thun! Befehlen Sie! ich gehöre Ihnen .. . mit Kopf und Arm! mit Blut und Seele!

Ah! Richard.. Richard! mehr als je begreife ich nun Ihre Succeſſe bei den Frauen! . . . welche opferbereite Ergebenheit! . .. welche Hingebung! welche Unerſchrockenheit.

Ueber dieſes Herz . . . über dieſe Ergebenheit verfügen Sie unumſchränkt! Ich bin der Ihrigel ich gehöre nicht mehr mir! Gott verdamme mich! Sie haben mich behert!

Das Geheimniß dieſer Herxerei iſt ſehr einfach ich

Vollenden Sie . . . ah! vollenden Sie!

Nein! . . . nein, ſeien wir geſcheidt . . . ſpre⸗ chen wir vernünftig! . . .

Iſt das möglich, während Sie mich wahnſinnig machen! Ah! Richard ich wiederhole . ſeien Sie