Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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Hören Sie, Antoinette, San Privato hat bei Herrn Serra Nova eine ſo vertraute Stellung, daß es unglaublich . . . unmöglich iſt, daß Sie bis jetzt einander fremd geblieben ſein ſollten . . . und daß Sie ihn nicht bemerkt hätten!

Ich habe ihn . . . im Gegentheile . . bemerkt

ſagte ich Ihnen nicht ſo eben, ich habe ihn rei⸗ zend gefunden? Ich kenne NRiemand, der mir mehr gefallen hätte . . . wenn nicht Sie vielleicht .. .

Gut . . . begnügen Sie ſich nicht damit, daß Sie mich in Verzweiflung bringen . . . ſpotten Sie über mich! . . verflucht ſei der Tag, an welchem ich Sie kennen lernte! . .

Das iſt eine galante Art, die Güte von mir zu erwiedern . . . die ich Ihnen heute Morgen ein reizendes Billet geſchrieben habe, um Sie zu bitten, dieſen Nachmittag bei mir zuzubringen!

Sie wollten ſicher ſein, zur beſtimmten Stunde Ihr Opfer martern zu können!

Nein, Richard, nein; ich wollte Ihnen Gelegen⸗ heit geben, mir dieſe leidenſchaftliche Liebe zu bewei⸗ ſen, von der Sie mich ſo oft unterhielten . . . und da ich gern glauben möchte . . . weil, wenn ich daran glaubte . .

Was würden Sie thun?

Pfui! der Indiscrete . . . der Neugierige . . . er will mich zwingen, zu erröthen, erwiederte Frau von Hansfeld mit einem Ausdrucke herausfordernder Coquetterie, welcher Richard entzückte.Sie ver⸗ langen einen Beweis von Liebe . . iſt das nicht zu bezeichnend?