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„Vielleicht . . . es iſt oft ſo ſchwer, in unſerem eigenen Herzen zu leſen.“
„Sie lieben Jemand . .. ſag ich Ihnen . ..
„Eine ſolche Beharrlichkeit in Verſicherung deſſen, was ich leugne, mein lieber Richard, iſt nicht ohne Urſache!“
„Gewiß.“
„Sie haben die Vermuthung von Jemand, daß er mir gefalle!“
„Wer dies?“ Nun
„Vollenden Sie.“
„San Privato.“
„Welche Tollheit!“ erwiederte Frau von Hans⸗ feld, die Achſeln zuckend. „Der Prinz von Serra Nova, der für ſeinen Geſandtſchaftsſecretär ſchwärmt, und ihn in ſeiner Abweſenheit zum Geſchäftsträger ernennen ließ, hat ihn mir ſchon vor mehr als einem Jahre vorgeſtellt, und ſeitdem hat Herr San Privato, der ohne Zweifel anderswo beſchäftigt iſt . . . er muß es ſein, denn er iſt reizend . . meine Woh⸗ nung nicht mehr betreten ..5
„Ein Grund mehr!“
„Wie! weil ich Herrn San Privato nie ſehe
folgt daraus, daß er mich lieben muß?“
„Das Geheimniß iſt ſo ſüß!“
„Warum das Geheimniß? .. Kennt mich der Prinz nicht genug . . iſt er nicht ein Mann von zu viel Wohlanſtand, um eiferſüchtig zu ſein?
Gewiß doch
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