Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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3 Hrganiſationen entwickelt.

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wenn ſie in ihrer Loge den Vorſtellungen der gro⸗ ßen Oper oder der Italiener beiwohnte.

Das war alſo, zur Zeit unſerer Erzählung, die Vergangenheit von Antoinette Godinot, gebo⸗ rene Renard, Baronin von Hansfeld. Ihre Verbindung mit dem italieniſchen Geſandten dauerte ſeit ungefähr acht Monaten und ſie erreichte ihr ſechsundzwanzigſtes Jahr.

II.

An dieſem Tage, gegen drei Uhr Nachmittags, plauderte die Baronin von Hansfeld in ihrem Bou⸗ doir mit einem ſehr eleganten, ſehr angenehmen, noch jungen Manne, Herrn Richard dOtremont.

Völlig enfaltet, glänzte damals, wie geſagt, die ſeltene Schönheit der Baronin von einem unvergleich⸗ lichen Luxus; ihr dichtes, feines Haar, pechſchwarz wie ihre Augenbrauen, und ihre faſt übermäßig gro⸗ ßen Augen contraſtirten mit ihrer Carnation von einer friſchen, roſigen Weiße; ihre ſchlanke, geſchmei⸗ dige Taille war bewunderungswürdig proportionirt, trotz ihrer leichten Beleibtheit, der ein Reiz mehr wurde; ihre vollendete Hand kam ihrem Fuße an Werth gleich. Der ausgezeichnete Geſchmack ihrer Toilette vollendete das verführeriſche Ganze ihrer Perſon; doch der eigenthümliche und Hauptreiz dieſer gefährlichen Perſon beſtand in einer Art von ſinn⸗ licher, wollüſtiger Strahlung, die ihr entſtrömte, wie das electriſche Fluidum ſich aus gewiſſen thieriſchen