Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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dieſe Miſchung von einer vornehmen Dame und einem huſarenartig dreſſirten Mädchen verdrehten dem Für⸗ ſten völlig den Kopf; er überhäufte Frau von Hans⸗ feld mit Gütern, gab ihr ärgerlicher Weiſe im Pa⸗ laſte die Wohnung der verſtorbenen Fürſtin, ſeiner Gemahlin, und ſtarb, ſein Leben durch die, Greiſen unheilvollen, Erceſſe abkürzend, ein Jahr nach ſeinem Zuſammentreffen mit Antoinette. Dieſe erhielt, ſo⸗ gleich nach dem Ableben des Fürſten, von Seiten ſeines Präſumptiverben den Befehl, das Fürſten⸗ thum innerhalb vierundzwanzig Stunden zu ver⸗ laſſen.

Antoinette kehrte alſo nach Frankreich zurück, mit dem Titel Baronin von Hansfeld und einem Vermögen von ſechszigtauſend Livres Rente, ihre herrlichen Edelſteine nicht zu rechnen. Damals vier⸗ undzwanzig Jahre alt und im ganzen Glanze ihrer Schönheit, war ſie ungefähr ſeit ſieben Jahren von Paris abweſend, wo man ſich kaum der Montréſor erinnerte, deren Ruf die Kaſerne ihres erſten Gön⸗ ners nicht überſchritten hatte. Antoinette ſah in Paris wieder den neapolitaniſchen Geſandten, den Prinzen von Serra Nova, der ſie in Italien, zur Zeit von Lord Fitz⸗Gerald, hatte kennen lernen.

Der Geſandte, nicht minder vornehmer Herr, nicht minder prachtliebend, als der Lord, dachte, er könne keine für ſeine Stellung ſchicklichere Mai⸗ treſſe wählen, als die Baronin von Hansfeld, welche, ſchon Millionärin, eine reizende, geiſtreiche Frau, nach den Gewohnheiten der beſten Geſellſchaft geformt war, und bei der er mit einer ſüßen Befriedigung ſeiner Eitelkeit, als Gargon ſeine Freunde oder