Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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gefährdet; ein Zuſammentreffen von Umſtänden ent⸗ fernt dieſen Unheil bringenden Menſchen; das Ver⸗ trauen, die Hoffnung erwachen wieder im Herzen von Maurice und Jeane; ihr Inſtinct leitet ſie auf den Weg, der ſie zu einem ſicheren Glücke führen ſollte; ſie drängen Herrn Dumirail, ſie zu ver⸗ heirathen; ihr theuerſter, aufrichtigſter Wunſch iſt, fortwährend hier zu leben .. wo ſie weder die Ge⸗ legenheit, noch die Verſuchung zu Fehltritten haben werden . . . und er iſt es . . . dieſer gewöhnlich ſo verſtändige, ſo weiſe Familienvater, der ſie vielleicht zu ihrem Verderben antreibt, trotz meiner Warnun⸗ gen, meiner Bitten, meiner dringenden Ermahnun⸗ gen . .. Mein Gott! meine Tochter läuft auch viel⸗ leicht ihrem Untergange entgegen! Und dieſer Mann fragt mich, mit welchem Rechte ich mich für mein Kind intereſſire!. . Wehe mir . .. ich werde ihn. ..

Doch dieſe aufbrauſende Hitze zügelnd, fügte Herr Charles Delmare bei:

Ach! Herr Dumirail ſagt, was er ſagen muß... Was bin ich in ſeinen Augen, in den Augen der Welt für Jeane?. . . Ein Fremder! Wehe! wehe! ſein Kind in Gefahr ſehen und hier bleiben . .. an⸗ genagelt. .. träg . . . unbeweglich . . unmächtig, ihm beizuſtehen, es zu retten, dieſes angebetete Weſen, durch das allein . . . für das allein wir leben . . . heißt das nicht ſich unter dem Alpe eines erſchreck⸗ lichen Traumes glauben! Ach! Vorſehung, Zufall oder Verhängniß. . . Das Verbrechen hat oft gräß⸗ liche Strafen . . . iſt es mir auferlegt, die rächende Strafe für die Verſchwendung, den Ehebruch und