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„„N.S. Mein Herr, ich glaube Sie darauf auf⸗ merkſam machen zu müſſen, daß jeder Verſuch einer Annäherung oder eines Briefwechſels mit mir ohne Erfolg bleiben würde. Erſparen Sie mir alſo den wahren Kummer, den es mir bereiten müßte, Ihre „ Briefe fortan unbeantwortet zu laſſen.““
L.
Charles Delmare las dieſen Brief mit dem Aus⸗ drucke einer tiefen Traurigkeit, jedoch ohne Bitter⸗ keit, ohne Zorn; dann ſprach er ſchmerzlich nieder⸗ geſchlagen:
„Das iſt alſo die Antwort von Herrn Dumirail . auf einen Brief, von dem jedes Wort aus dem Her⸗ zen kam! ein Brief, in welchem die erleuchtetſte, die lebhafteſte Freundſchaft in allen Rathſchlägen athmete, die mir meine lange, grauſame Erfahrung in den Dingen des Lebens eingeben konnte! Auf dieſe Antwort mußte ich aber gefaßt ſein; die Verirrung dieſes chtſchaffenen Mannes iſt um ſo gefährlicher, als ſie von einem an und für ſich edlen Gefühle ausgeht: ſeinen Sohn eine glänzende Laufbahn ver⸗ folgen und ſich durch ſein Verdienſt erheben zu ſehen.. . Ach! mein armer Vater gehorchte auch einem edlen Gefühle, als er ſagte: „„Ich ſetze meinen Luxus, meinen Stolz in meinen Sohn; meine einzige Freude iſt, ihn die Frucht meiner langen und mühſamen Arbeiten genießen zu ſehen.“ O unergründliche Geheimniſſe des Geſchickes! Die Zukunft dieſer Familie iſt durch den unſeligen Einfluß von San Privato


