Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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werden, mein Gott! was ſoll aus Alle dem wer⸗ den?.. Nun iſt mein Charles alſo von ſeiner Toch⸗ ter getrennt, nicht mehr, nicht minder, als wenn man wüßte, er ſei der vorgebliche Wagner . . Verfluch⸗ ter Muscadin! . er hat alles Uebel verurſacht . . Tag Gottes! . . wenn ich hieran denke es er⸗ faßt mich, die ich kein Huhn umbringen würde ... es erfaßt mich eine Wuth . . . eine Wuth! .. Ein unheimlicher Ausdruck verdüſterte das gut⸗ müthige Geſicht der alten Amme; ihre vor Zorn zitternde Hand gab ihrem Rädchen eine raſche, ge⸗ ſtoßene Bewegung; plötzlich horchte ſie nach der Seite des Gartens und ſagte: Ich höre Tritte . . . wer kommt da? Geneviöve ſtand auf, öffnete vollends die nur angelehnte Thür und fügte bei: Es iſt Joſette, eine der Dienerinnen des Mo⸗ rillon. Sie hält einen Brief in der Hand; das iſt ohne Zweifel die Antwort von Herrn Dumirail. Die Dienerin näherte ſich in der That, trat in die Küche ein, wandte ſich an die Amme und ſagte: Guten Morgen, Mutter Geneviève. Guten Morgen, Joſette. Hier iſt ein Brief von unſerem Herrn an den wackern Herrn Delmare. Gute Joſette, Sie lieben meinen Alten auch? Ei!. er iſt immer ſo freundlich gegen Jeder⸗ mann . . . es lieben ihn auch Alle im Morillon. Und was gibt es Neues bei Euch? Ah! viel Neues, Mutter Geneviéve . Alles iſt ſeit geſtern Abend drunter und drüber im Hauſe,