Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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„Ich erkläre mich . . . Du übſt auf den Geiſt von Maurice einen großen Einfluß?“

„Er hat Glauben an meine Liebe, und Vertrauen zu meiner Ergebenheit, das iſt das Ganze.“

„Was auch die Urſache ſein mag .. . dieſes Vertrauen beſteht . . . So warſt Du die Triebfeder des lobenswerthen Ehrgeizes von Maurice . . . und dieſer von Dir eingeflößte Ehrgeiz iſt momentan von Dir erſtickt worden . . .“

„Ich glaubte es . . ich hielt ihn für gefährlich für die Ruhe, für das Glück von Maurice . . .“

„Ich denke gerade das Gegentheil, und ich bilde mir ein, Du wirſt mir eine gewiſſe Beurtheilungs⸗ kraft in dem, was die wahren Intereſſen meines Sohnes betrifft, zugeſtehen? Es folgt hieraus, daß wenn Du, trotz meiner dringenden Ermahnungen, dabei beharrſt, ihn von einer Linie des Verfah⸗ rens abzuwenden, welche ich ihn aus tauſend Grün⸗ den will verfolgen ſehen, es mir dargethan ſein wird, Du handelſt wiſſentlich oder vielmehr blindlings gegen ſeine wohlverſtandenen Intereſſen . . . In dieſem Falle erkläre ich Dir, Jeane, ich erkläre Dir förm⸗ lich, ſo peinlich mir auch der Gedanke iſt, meinem Sohne Kummer zu machen . . . und Dich auch zu betrüben . .. Du wirſt nie ſeine Frau werden! Führſt Du ihn im Gegentheile zu ſeinen erſten Plä⸗ nen zurück .. ſo wird es von Dir abhängen, die Cpoche Eurer Verbindung zu beſchleunigen, indem Du den edlen Eifer Deines Bräutigams anſtachelſt, damit er ſo bald als möglich zu einer Stellung ge⸗ langt, auf die wir Alle . . . mit Recht ſtolz ſein werden.“