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zu ſehen. Jeane und Du bliebet immer verlobt; Eure Hochzeit fände ſtatt, wenn Du, Dand ſei es Deiner Intelligenz, Deinem Eifer und der Unter⸗ ſtützung von Herrn von Morninville, Deinen Vetter Albert um nichts mehr zu beneiden hätteſt. Dann, ſei hievon überzeugt, wäre unſere liebe Jeane ent⸗ zückt, Dich durch Dein Verdienſt ſo hoch emporge⸗ kommen zu ſehen, und ſie würde Dich darum noch mehr lieben.“
„Alſo, mein Vater, weder Sie, noch meine Mut⸗ ter, noch Jeane ... würden mich verlaſſen, falls ich nach Paris oder in ein fremdes Land ginge?“ er⸗ wiederte Maurice, immer mehr erſchüttert, verführt durch dieſe lachende Perſpective, und der Schwäche und Unentſchloſſenheit ſeines Charakters nachgebend, ſagte er zu ſeiner Braut:
„Jeane, das iſt ſehr verlockend!“
„So verführeriſch auch dieſe Verſuchung ſein mog, widerſtehe ihr, Maurice . . . widerſtehe ihr, ich beſchwöre Dich!“ rief Jeane mit flehendem Tone. „Ich wiederhole Dir, ich habe für Dich keinen Ehr⸗ geiz, und.
„Meine liebe Jeane,“ unterbrach Herr Dumirail mit ſtrengem Tone, „es iſt mir peinlich, den Wider⸗ ſtand zu bemerken, mit dem Du die Uneinigkeit zwi⸗ ſchen mich und Maurice wirfſt. . . zu dieſer Stunde, wo er durchaus meine Anſichtsweiſe theilt.“
„Mein Oheim, erlauben Sie, zu ...
„Rein, ich werde Dir nicht erlauben, Dich immer ſo in förmliche Oppoſition gegen meine Wünſche zu ſetzen . . . wenn dieſe keinen andern Zweck haben, als das Wohl meines Sohnes.“


