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fortwährend unter Ihnen, liebe Tante, lieber Oheim, zu leben, die Sie mir ſchon den ſüßen Namen Toch⸗ ter gaben!“ ſagte Jeane; „ich flehte auch Maurice an, auf einen Ehrgeiz zu verzichten, deſſen Trieb⸗ feder ich allein ſei.“
„Hierin, meine liebe Jeane, haſt Du Unrecht gehabt,“ entgegnete ſtreng Herr Dumirail, „ſehr Unrecht.“
„Meiner Anſicht nach, liebes Kind, haſt Du im Gegentheile einen Beweis von einem trefflichen Geiſte, von einer weiſen und vorſichtigen Zärtlichkeit ge⸗ geben; ich wünſche Dir auch aus dem Grunde mei⸗ ner Seele Glück,“ ſagte Madame Dumirail. „Unſer Freund, Herr Delmare iſt, ich bezweifle es nicht, meiner Meinung über das Benehmen unſerer lieben Jeane bei dieſem Anlaſſe.“
„Sie können nicht daran zweifeln, Madame, und ich füge bei . . .“
„Meine liebe Julie, und Sie, mein lieber Nach⸗ bar, Ihr ſeid, — ohne Vorwurf ſei es geſagt, — entſetzliche Unterbrecher,“ rief Herr Dumirail, der zu lächeln ſich anſtrengte. „Unterbrecht Ihr mich noch einmal, ſo bin ich wahrhaftig genöthigt, mich allein mit meinen Kindern zurückzuziehen, um Euren Unterbrechungen zu entgehen. Ich warf Dir vor, Jeane, Du habeſt den edlen Eifer von Maurice aus⸗ zulöſchen geſucht, ſtatt ihn anzuregen. Glaube mir, ich bin eben ſo ſehr auf ſein Intereſſe, als auf das Deinige bedacht, indem ich dieſen Vorwurf an Dich richte. Wer weiß, mein liebes Kind, ob Du nicht ſelbſt eines Tags ſtolz darauf wäreſt, einem Manne zu gehören, der ſeine hohe Stellung ſeinem Verdienſte


