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als er ihren Gewohnheiten ganz entgegengeſetzt war und bei Herrn Dumirail eine augenblickliche tiefe Gemüthserregung bezeichnete.
Ganz in Anſpruch genommen durch den Gedan⸗ ken des Schrittes, den ſie bei ihren Eltern faſt mit der Gewißheit des Gelingens thun wollten, machten die zwei Brautleute nicht dieſelbe Bemerkung wie ihr lieber Meiſter: Beide aber konnten ihr Erſtaunen nicht verbergen, als Herr Dumirail, der immer ſo liebreich, ungeſtüm, faſt hart zu ihnen ſagte:
„Was wollt Ihr? Ihr ſeht wohl, daß ich mit meiner Frau zu ſprechen habe!“
Und ſich an Charles Delmare mit nicht minder ungeſtümem Tone wendend, deſſen Ausdruck jedoch von einer gewiſſen Ungeduld über ſeine unvorherge⸗ ſehene Gegenwart zeugte, fügte Herr Dumirail bei:
„Mein lieber Nachbar, ich zählte nicht darauf, das Vergnügen zu haben, Sie heute Morgen hier zu ſehen . Sie ſind alſo nicht nach dem Morillon gegangen, ehe Sie hierher kamen?“
„Nein, mein Freund, ich bin unmittelbar zur Sennhütte hinaufgeſtiegen. Hatten Sie zu Hauſe einen Auftrag an meine Adreſſe hinterlaſſen?“
„Man ſollte Ihnen ſagen, wir erwarten Sie beim Mittagsbrode, doch es ſei unnöthig, daß Sie ſich die Mühe geben, zur Sennhütte heraufzuſteigen, wo wir den Tag ganz in Familie zuzubringen wün⸗ ſchen.“
Die letzten Worte: ganz in Familie verſetzten Charles Delmare in ein tiefes ſchmerzliches Erſtaunen. Er ſah ſich zum erſten Male ſeit drei Jahren aus der Intimität der Familie ausgeſchloſſen; die plötzliche


