Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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ſteskrankheit, Madame, laſſen mir endlich genug Urtheilskraft, um zu erkennen, daß Maurice in Paris nicht ſich ſelbſt überlaſſen werden kann, trotz der be⸗ vormundenden Fürſorge, mit der ihn Herr von Morninville gewiß umgeben würde . . . Ich mache Ihnen alſo den Vorſchlag, Maurice nach Paris zu begleiten, und ſollten Sie ſich weigern, dieſe hei⸗ lige Pflicht zu erfüllen . . . ſo würde ich ſie ſelbſt erfüllen, nachdem ich den Morillon verpachtet hätte;

eine raſche, leichte und vortheilhafte Operation, denn unſere Güter ſind nun ſo in Werth geſetzt, daß ich jeden Tag, von Seiten der zahlungsfähigſten Perſonen, das Anerbieten erhalte, den Pacht von Morillon um dreißigtauſend Franken jährlich zu über⸗ nehmen. Hiezu, Madame, bin ich eintretenden Falles entſchloſſen. Entſpinnen Sie nun, wenn es Ihnen beliebt, einen unmächtigen Kampf gegen mich: nichts wird meinen Willen zu erſchüttern im Stande ſein.“

Herr Dumirail wurde unterbrochen durch den Eintritt von Jeane und Maurice in Begleitung von Herrn Charles Delmare.

XLVI.

Herr Dumirail ſchwieg und ſchien verlegen beim Anblicke von Jeane, Maurice und Charles Delmare. Als dieſer die Belebtheit der Züge ſeines Freundes, ſeine Phyſiognomie, in der ein bewältigter Zorn un⸗ verkennbar war, bemerkte, ahnte er, es ſei ein ſtür⸗ miſcher Streit zwiſchen den beiden Gatten ausge⸗ brochen, ein Streit, der ihn um ſo mehr beunruhigte,