Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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mels! glauben Sie mir,“ erwiederte mit zunehmen⸗ der, ſchmerzlicher Bangigkeit Madame Dumirail, „un⸗ willkürlich, Ihnen unbewußt . . . und das iſt Ihre Entſchuldigung, denn Sie ſind ein rechtſchaffener Mann, ein Mann von Gemüth . . . geben Sie dem Egoismus Ihrer väterlichen Eiferſucht nach . . . Sie beneiden Ihre Schweſter, deren Sohn heute mit dem Titel Ercellenz geſchmückt iſt . . . dieſer Titel hat Ihnen den Kopf verdreht. . . das iſt die Wahrheit Sie träumen nur für Maurice den Titel Excellenz

und dieſer Eitelkeit, deren Verwirklichung ſo zweifelhaft, würden Sie blindlings heute das Glück unſeres Sohnes opfern. Nein, nein, hundertmal nein! Als Mutter, als Gattin werde ich proteſtiren, ich werde kämpfen, gegen Ihren unſeligen Ehrgeiz, ſo lange mir die Kraft oder die Macht bleibt, zu prote⸗ ſtiren, zu kämpfen!“

„Nun wohl, Madame, wir werden ſehen, wem bei dieſem Kampfe der Vortheil bleiben wird .. Doch vor Allem merken Sie ſich wohl . . . Sollte Maurice, wie dies möglich iſt, bei der Diplomatie einzutreten wünſchen, ſo würde er nach Paris ab⸗ gehen, um dort ſeinen Rechtscurſus zu verfolgen und im Miniſterium der auswärtigen Angelegenheiten zu arbeiten, da das Glück will, daß ich Herrn von Mor⸗ ninville hinreichend große Dienſte geleiſtet habe, um Alles von ſeiner Protection zu Gunſten meines Soh⸗ nes, deſſen diplomatiſche Debuts er erleichtern wird, fordern zu können . . . Ich habe in dieſer Hinſicht heute Morgen an Herrn von Morninville geſchrieben und ihn gebeten, mir umgehend zu antworten .. . Mein Egoismus, meine Unvorſichtigkeit, meine Gei⸗