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vor Allem die Verheirathung unſeres Sohnes mit Jeane weit hinausſchieben!“
„Sie ſind ſo jung!“
„Wir müßten uns ſodann . . . und hiezu ver⸗ möchte ich mich nie zu entſchließen . . . wir müßten uns vielleicht von Maurice trennen.“
„Meine gute Julie, die Eltern müſſen ihr Kind um ſeinetwillen lieben, und nicht um ihretwillen, und muthig ihre Neigungen, ihre Gewohnheiten opfern, wenn dieſes Opfer nöthig iſt.“
„Mein Freund, Du bedenkſt nicht! Maurice, in ſeinem Alter . . . unerfahren, glühend, ungeſtüm, wie wir ihn kennen . . . ſich ſelbſt in einer großen Stadt überlaſſen . . . in Paris vielleicht . . . großer Gott! erinnerſt Du Dich der ſo gerechten Befürch⸗ tungen, wie ſie über dieſen Gegenſtand unſer Freund ausgeſprochen hat!“
„Ich wiederhole, Julie, unſer Freund, da er ſich verfehlt hat, hält Jedermann für fehlbar . . . und Du wirſt mir erlauben, wenn es ſich um unſern Sohn handelt, einen beſſeren Glauben an mich als zum Urtheile eines Fremden zu haben . . . Uleber⸗ dies, wenn es Dich Ueberwindung koſtete, Dich von Maurice zu trennen, warum ſollteſt Du, wäre er genöthigt, in Paris zu ſtudiren, ihn nicht dahin be⸗ gleiten?“
„Dann müßte ich mich aber von Dir trennen.“
„Würdeſt Du zögern, wenn dieſe augenblickliche Trennung Deinem Sohne nützlich wäre?“
„Höre, mein Freund, da es ſich glücklicher Weiſe nur um Annahmen handelt, ſo bitte ich Dich, erſpare mir ſie; ſie machen mich traurig, ſie beunruhigen


