Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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eine Art von Entmuthigung, indem er ſich ſagt, er werde ſein Leben dem Mäſten der Ochſen und der Schweine und dem Beaufſichtigen der Verfertigung der Jura-Käſe widmen, wie meine Schweſter mit einem höhniſchen Gelächter wiederholte, das mich am Ende ſehr erbitterte. Alle Teufel! wäre es auch nur um eine gute Lection in der mütterlichen Be⸗ ſcheidenheit meiner theuren Frau Schweſter zu geben ich möchte ihr wohl beweiſen, daß, ſo ein dicker Bauer er auch ſein mag, unſer Sohn eben ſo viel, wenn nicht mehr Fähigkeiten hat, als unſer Reffe. Das würde dargethan, wenn Maurice, wie ich zu glauben allen Grund habe, von einem lobenswerthen Ehrgeize erfüllt wäre, wir werden übrigens bald er⸗ fahren, woran wir uns zu halten haben.“ „Wie?“

„Indem wir Maurice hierüber befragen, denn

es könnte ſein, daß aus Furcht, uns zuwider zu han⸗

deln oder ſchlimm von uns empfangen zu werden .. .

dieſes Kind ſein Verlangen vor uns verbürge . in dieſem Falle iſt es unſere Sache, ſeinen Wünſchen im Intereſſe ſeiner Zukunft entgegenzukommen.“

„Mein Freund, je länger ich Dich höre, deſto mehr nehmen meine Bangigkeiten zu.“

„In welcher Hinſicht?“

„Schon . . . hinſichtlich der Möglichkeit dieſer Berufsveränderung bei meinem Sohne. Die Fol⸗ gen dieſer Veränderung wären unberechenbar.“

„Unberechenbar?. . . Mir ſcheint, im Gegen⸗

theile, ſehr leicht zu berechnen.“ „Allerdings, leider iſt nichts leichter; man müßte