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XLV.
Nach einigen Minuten der Sammlung ſagte Herr Dumerail zu ſeiner Frau:
„Warſt Du nicht betroffen von der ſorgenvollen, nachdenkenden, beinahe düſtern Miene von Maurice, ſeitdem geſtern Abend dieſer goldgalonnirte Courier angekündigt hat, unſer Neffe ſei zum Chargé d'af- faires ernannt!“
„Während des geſtrigen Abends, den er hier mit mir in der Sennhütte zubrachte, indeß Jeane aus ihrer Ohnmacht zurückgekommen ſchlummerte, ſchien mir unſer Sohn in der That traurig, befangen. nichts läßt mich aber denken, mein Freund, die Trau⸗ rigkeit von Maurice werde durch die Ernennung ſei⸗ nes Vetters zu dem Pvoſten, den er zu verſehen hat, verurſacht.“
„Welcher Urſache ſoll man denn die Sorgen un⸗ ſeres Sohnes zuſchreiben?“
„Vielleicht dem Gefühle der Eiferſucht, dem er vorgeſtern einen Augenblick nachgegeben hatte?“
„Das iſt unmöglich, er iſt nun mit Jeane ver⸗ lobt, und Albert iſt abgereiſt . . . Unſer Sohn hat alſo nicht einmal mehr den Vorwand, eiferſüchtig zu ſein.. ſeine Traurigkeit, ſeine Befangenheit müſſen offenbar andere Urſachen haben.“
„Welche, mein Freund?“
„Maurice fühlt, ich bin es überzeugt, nicht Neid, das hieße ihn verläumden, ſondern einen edlen Wett⸗ eifer bei dem Gedanken an die glänzende, ſeinem Vetter eröffnete Laufbahn. Unſer Sohn fühlt auch


