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„Maurice,“ ſtammelte erſchrocken, die Augen im⸗ mer geſchloſſen, San Privato, „warum dieſe Erſchüt⸗ terung? Laufen wir eine Gefahr?“
„Eine Gefahr? Nein, nein, beruhige Dich,“ ant⸗ wortete Maurice. . . Beruhige Dich, es iſt ein Blick von Jeane, was mich vor Freude ſpringen gemacht hat.“
Nach einigen Minuten erreichte der Gebirgsbe⸗ wohner die Prairien, immer auf ſeinem Rücken ſeinen Vetter tragend, der aus Angſt vor dem Schwindel beharrlich die Augen ſchloß; auch bemerkte er von An⸗ fang die Gegenwart von Charles Delmare nicht. Die⸗ ſer war nach der Unterredung mit Herrn Dumirail von der Sennhütte weggegangen, um die drei jungen Leute aufzuſuchen, und hatte ſo eben Jeane getroffen. Er wechſelte ein paar Worte mit ihr, als er Maurice und rittlings auf ſeinem Rücken San Privato erblickte, deſſen Geſicht und Haltung in dieſem Momente ſo ſeltſam grotesk waren, daß ſich das Mädchen eines tollen Ausbruchs von höhniſchem Gelächter nicht er⸗ wehren konnte. Charles Delmare gab ſeinerſeits der Anſteckung des Beiſpiels nach, und unter dieſem An⸗ falle von geräuſchvoller Heiterkeit ſah ſich der junge Diplomat, der endlich und plötzlich die Augen öffnete, völlig in Sicherheit auf den Wieſen des Col de Tréſerve.
XXX.
Um ſich Rechenſchaft von der Heiterkeit von Charles Delmare und ſeiner Tochter beim erſten Anblicke von San Privato zu geben, muß man ſich erinnern, daß eine


