Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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Erſtaunen und Schrecken zurückwich, da er zu ſeinen Füßen den Abgrund ſah und in einer ungeheuren Tiefe die ſchwarzen Gipfel eines Tannenwaldes und tiefer unten und weiter entfernt Brachen, Flecken, Dörfer, in einem ungeheuren Thale zerſtreut, deſſen Enden, dem Blicke entgehend, ſich ſchon im Abendne⸗ bel verloren.

San Privato kehrte um, traf wieder mit Maurice und Jeane zuſammen und ſagte zu ihnen:

„Wir haben uns im Wege geirrt; der Berg iſt ſenkrecht abſchüſſig jenſeits dieſes Hügels, wo die Prai⸗ rie endigt; es iſt kein Weg da, um nach der Grotte zu gehen.“

„Nein, nein, wir haben uns nicht geirrt,“ erwie⸗ derte Maurice; „geh, immerhin; wir'werden den erſten Fußpfad links einſchlagen!“

„Geh, immerhin!“ wiederholte San Privato die Achſeln zuckend: „Du träumſt wach, mein guter Mau⸗ rice; zehn Schritte von hier iſt der Abgrund.“

„Scheinbar, ja, doch nicht in Wirklichkeit. Folge mir; nur ſei aufmerkſam, daß Du Deine Füße dahin ſetzſt, wohin Du mich die meinen ſetzen ſiehſt: der Pfad zur Grotte iſt übrigens leicht gangbar: die Ziegen gehen darauf.“ .

Maurice, der Albert durchaus nicht hinreichend über die Natur des fraglichen Fußpfades durch die Antwort: „Er ſei leicht gangbar, da die Ziegen

darauf gehen,“ unterrichtet ließ, Maurice, ſagen wir,

der wieder nachdenkend geworden, ſchritt ſeinem Vet⸗

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ter mit jener maſchinenmäßigen Sicherheit voran,

welche die tägliche Gewohnheit der gefährlichſten Paſſagen verleiht; er kam bald an die Gränze der