Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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doppeln müßte, ſagen: „„Dieſe Succeſſe, von denen ich eauſcht bin, verdanke ich meinem geliebten Mau⸗ rice: er hat mir die Thüren der Zauberwelt geöffnet, wo ich mit ſo viel Gunſt aufgenommen werde; die Huldigungen, von denen ich ren bin, ſind weni⸗ ger an mich, als an ſein ſeltenes Verdienſt, an die Erhabenheit ſeines Charakters gerichtet.“ Ja, mein Freund,“ fügte San Privato bei, als er allmälig den Geiſt von Maurice, der traurig und träumeriſch ge⸗ worden, das feine Giſt, das ſeine Worte einflößten, durchdringen ſah, „das war die Urſache des Neides, den ich bei Dir erregte, — ein lobenswerther Neid, wie es nur einen geben kann. Ahl ich begreife, Du betrübteſt Dich bei dem i daß die Schätze von natürlichen Gaben, velche, glaube meiner Erfah⸗ rung, unſere Coufine einer der niettige Frauen, die man finden kann, machen, Du betrübteſt Dich, ſage ich, bei dem Gedanken, ſo S6. Schätze ſollen für i immet in der Einfamkeit dieſer B zerge begraben bleiben wie der in der Tiefe der Mine unbekannt verbor⸗ hicenbe iamant! Lieber, guter Maurice, was Dein Beklagen noch vermehrte, iſt der Umſtand, daß Du wuß⸗ teſt, Deine Cvuſine ſei mit einer viel zu zarten, viel zu hohen Seele begabt, um nur ahnen zu laſſen, wie ſchwer auf ihr die traurige, dunkle Eriſten laſte, zu der Euch Beide die Beſcheidenheit Deiner Neigungen verurtheilte . . oder vielmehr die völlige Unwiſſen⸗ heit hinſichtlich Deines eigenen Werthes, denn, wie unſere Couſine, Maurice, haſt Du kein Selbſtbewußt⸗ ſein. und wenn Du feſt wollteſt, könnteſt Du auf Alles Anſpruch machen.“ „Maurice!“ rief Jeane beängſtigt, als ſie ihren