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glauben machen, er beſitze ein für uns gefährliches Geheimniß.“
„Ich geſtehe, ich war weit entfernt, zu glauben, meine Couſine werde über meine Worte ſo ſehr in Bewegung gerathen,“ antwortete Erſtaunen heuchelnd San Privato, indem er Jeane einen Blick zuwarf, der zu ſagen ſchien: „Seien Sie ohne Furcht, ich bin die Urſache Ihrer Bangigkeiten, ich werde unſer Geheimniß bewahren und die Beſorgniſſe von Maurice beſchwichtigen.“
Und Albert fügte bei:
„Die Deutung, die Sie, meine Couſine, dem Ende eines Satzes geben, das Sie nicht gehört haben, eine Art von Furcht, die Sie kundgeben, indem Sie mich un⸗ terbrechen und mich flehentlich bitten, nicht zu vollen⸗ den, Alles beweiſt mir, daß ich mich nicht täuſchte.. nein, nein! Oh! ich habe den Grund Ihrer Gedanken wohl errathen . . .5
„Es mag ſein,“ erwiederte ungeduldig Maurice; „doch dieſer Gedanke, was iſt es?“
„Ich ſagte vorhin, unſere Couſine habe Dich zärt⸗ lich, leidenſchaftlich geliebt, wie ſie Dich noch liebe und immer lieben werde, und dennoch habe ich ihr durch
ein unerklärbares Geheimniß, über das ſich die Red⸗ lichkeit ihrer Seele empört . . . ich, der ich weder im
Guten, noch im Böſen die geringſte Einwirkung auf
Euer Liebesverhältniß haben kann . ich habe ihr,
ohne ihr bekannt zu ſein, und nur durch meine Ge⸗
genwart allein, eine von den unüberwindlichen An⸗ tipathien eingeflößt, über die man nicht Meiſter iſt. ..
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Doch zu rechtlich, um ſich dieſe Ungerechtigkeit gegen mich nicht vorzuwerfen, hat mich unſere Eou⸗


