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„Vollende nicht, Albert . . . Du machſt mich vor Scham erröthen . ..“
„Und was war das Motiv Deines Haſſes gegen mich, mein armer Freund?“ fuhr San Privato im Tone liebreichen Vorwurfs fort. „Du beſchuldigteſt mich insgeheim, ich wolle unſerer Couſine Jeane ge⸗ fallen .. Du warſt eiferſüchtig auf mich?“
„Das iſt wahr, und Dein Scharfſinn bringt mich in Verwirrung,“ erwiederte Maurice mit einem treuherzigen Erſtaunen. „Doch Du, der Du im Grunde meines Herzens lieſeſt, mußt wiſſen, daß ich mir dieſe alberne Eiferſucht ſtreng zum Vorwurfe gemacht habe, und daß.
„Mein Sbarice, wozu ſoll es dienen, unnütze oder peinliche Erinnerungen wiederzuerwecken?“ ſagte Jeane; „wozu ein ſolches Geſpräch? Wir werden nie in der Tréſerve⸗Grotte ankommen.“
„Wozu ein ſolches Geſpräch?“ rief Albert, ohne ſich bei der Bemerkung des Mädchens aufzuhalten. „Ah! meine Couſine, dieſes Geſpräch, ich habe es hervorgerufen in der Hoffnung, Ihnen zu beweiſen, daß ich Ihren Widerwillen nicht verdiene, einen plötzlichen und ſehr ſeltſamen Widerwillen, der ſich
bei Ihnen einige Augenblicke, nachdem ich zum erſten
Male die Ehre gehabt, Sie zu ſehen, und ehe ich nur ein Wort an Sie gerichtet, erklärt hat.“
„Sie irren ſich,“ entgegnete Jeane immer mehr betroffen, vom Scharfſinne von San Privato; und indem ſie darauf verzichtete, ihm zu trotzen, aus Furcht, ihn zu reizen, fügte ſie bei: „Ich verſichere Ihnen, daß ich keine Abneigung gegen Sie gefühlt habe; wir waren nur, wie ich Ihnen vorhin ſagte,


