Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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ärgerlichen Vorurtheile in Betreff meiner bald zer⸗ ſtreuen.“

Maurice, der noch nicht wußte, ob er ſcherzhaft oder ernſthaft auf das, was ſein Vetter geſagt, antworten pollte, denn er fing an den immer mehr ſorgenvollen, peinlichen Ausdruck der Züge von Jeane wahrzu⸗ nehmen, obgleich ſie ihre Befürchtungen zu verbergen ſuchte, Maurice erwiederte:

„Angenommen, Du ſeiſt ein wirklicher Zauberer, Du, der Du alle unſere Gedanken ſo gut erräthſt: in welcher Hinſicht können ſie Dich betrüben?“

„In welcher Hinſicht? Zum Beiſpiel in der, daß geſtern Abend die Ankunft u Mutter und

mir, die wir hieher kamen glücklich, uns wieder in Familie zu finden . . unſere Ankunft, ſage ich, Dir, ſowie meiner Couſine, einen ſehr lebhaften Aerger verurſacht hat . . .“

„Albert,“ unterbrach Maurice leicht erröthend, „kannſt Du glauben ..5

„Und warum ſollen wir denn die Währheit ver⸗ bergen? ſagte Jeane, welche abermals San Privato zu trotzen ſuchte. „Nun wohl! ja, Maurice und ich, wir hegten der Eine, wie die Andere das Bedürfniß, uns abzuſondern, uns zu ſammeln in der Süßigkeit eines für uns neuen Gefühles, und wir befürchteten, von dieſer Sammlung durch Ihre Gegenwart und die unſerer Tante zerſtreut zu werden.“

„Zu meinem Unglücke, meine Couſine, nahm dieſer Verdruß bei Maurice bald alle Charaktere des Widerwillens an. Ach! habe ich nicht die Stunde geſehen, wo er, ſeinem dumpfen Zorne nachgebend, Streit mit mir ſuchen würde, und