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verweigern, aber ſie brüderlich in ſeinem Hauſe aufzu⸗ nehmen, wo ſie eine ehrenhafte und herzliche Gaſt⸗ freundſchaft finden würde, fühlte ſich Herr Dumirail unzufrieden, bewegt, ſchwankend. Seine Unterredung mit Madame San Privato trug ſchon bittere Früchte. Er erwartete mit Ungeduld den Augenblick, ſeine un⸗ mächtigen Gemüthsbewegungen Charles Delmare an⸗ zuvertrauen, auf deſſen Weisheit, auf ſeine Rathſchläge und ſogar auf die Strenge ſeiner Vorwürfe rechnend, um die ſchlimmen Gedanken, von denen er gequält war, zu bekämpfen.
Madame Dumirail, welche nichts von der Unter⸗ redung von Madame San Privato und ihrem Bruder wußte, empfand nicht dieſelbe Beklommenheit wie dieſer; ihr vortrefflicher Sinn hatte völlig wieder die Herr⸗ ſchaft über ſie gewonnen, und verglich ſie zuweilen noch die Zukunft von Maurice und die von Albert, ſo fühlte ſie nicht mehr den Schatten eines Bedauerns, indem ſie an die Dunkelheit der Criſtenz ihres Sohnes dachte, denn gerade dieſe Dunkelheit ſicherte ſein Glück.
Während der Anſtalten zum Frühſtücke erzählte Madame San Privato ihrem Sohne mit wenigen Worten die Weigerung von Herrn Dumirail in Betreff des Anlehens von fünfzigtauſend Franken und das Anerbieten, das er ihr gethan, ſich nach dem Morillon zurückzuziehen; ſie theilte Albert mit, ſie ſei ſicher, den Neid im Herzen ihres Bruders keimen gemacht zu haben, wobei ſie einige hervorſpringende Worte ihrer Unterredung anführte. Betroffen von dieſen Umſtän⸗ den und den möglichen, vom beſchränkten Geiſte ſeiner Mutter noch unbemerkten, Folgen, nahm ſich San Privato vor, das von ihr flüchtig angelegte Werk zu


