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auf Dein Gewiſſen . . . Du wirſt hoffentlich Deinen Sohn nicht mit Albert vergleichen?“
„Warum ſollte mir dieſe Vergleichung unterſagt ſein?“ „Weil Dich die väterliche Eitelkeit verblendet, mein armer Bruder, wie ſie übrigens oft die beſten Geiſter verblendet.“
„Ich verblendet! ich?“
„Völlig, und willſt Du den Beweis hören?“ „Laß den Beweis hören.“
„Nimm an, Dein Sohn ſage morgen zu Dir: „Mein Vater, das Landleben langweilt mich; ich möchte gern, wie mein Vetter Albert, in die diplomatiſche Laufbahn eintreten.““
„Nun?“
„Nun! Du würdeſt ganz einfach Deinem Sohne antworten: „Mein armes Kind, Du biſt nicht bei Verſtande, und . . .“ 8
„Verzeih', meine Schweſter, Du irrſt Dich; ich würde das durchaus nicht antworten, da das Verlan⸗ gen, welches er gegen mich ausgedrückt, nichts für den geſunden Verſtand Anſtößiges hätte; ſodann iſt es mir nie in den Sinn gekommen, dem Berufe von Maurice entgegenzutreten, hätte er Künſtler, Advocat, Soldat,
Eitelkeit, den Eigendünkel bis zu der ungeheuren,
tiſche Laufbahn zu ergreifen, wie ſein Vetter, ich hätte abermals zu Maurice geſagt: folge Deinem Berufe.“
„Wahrhaftig, mein lieber Bruder, das iſt reizend! Es iſt ſehr leicht zu ſagen: Folge Deinem Berufe; doch man muß ihm folgen können „ und fehlen
wahnſinnigen Prätenſion getrieben haben, die diploma⸗
Arzt werden wollen: würde er ſogar die Frechheit, die „


