Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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nen Sohn, ſo wahr iſt es, daß man von Anderen die Rathſchläge nicht annimmt, die man ſich ſelbſt gibt. . . Das unmerkliche Gefühl von Neid, das am vorher⸗ gehenden Tage in ſeinem Herzen in Beziehung auf San Privato zu keimen angefangen hatte, entwickelte ſich allmälig, doch noch in verborgenem Zuſtande und beinahe ohne das Wiſſen von Herrn Dumirail. Er ſagte auch mit wachſender Ungeduld:

Bei meiner Treue! Schweſter, habe ich Dich, ohne Dich zu unterbrechen angehört, ſo iſt dies der Fall geweſen, weil mir das Erſtaunen, ich müßte ſa⸗ gen das Erſtarren das Wort abgeſchnitten hat.

Ich glaubte nicht ſo ſehr Erſtaunen verurſachend geweſen zu ſein.

Mit einem Worte, ich finde Deine Anmaßung Dieſen oder Jenen in dieſen oder jenen Stand einpfer⸗ chen zu wollen, unbegreiflich. Und woher kommt, wenn es Dir beliebt, die ſchöne Entdeckung, mein Sohn ſei nur dazu gut, Schweine und Ochſen zu mä⸗ ſten? Allerdings liebt er wie ich leidenſchaftlich die Landwirthſchaft; das iſt ſein gegenwärtiger Beruf, er wird es, Gott ſei Dank! immer ſein. Nur bitte ich Dich im Namen des einfachen Menſchenverſtandes zu glauben, daß Maurice ein ſo plumper Bauer er auch ſein mag, in keinem Stande nicht an ſeinem Platze gewe⸗ ſen wäre; ich werde indeſſen Deinem Eigendünkel nicht nachahmen, ich werde nicht behaupten, er hätte eines Tages ſein Land regieren können, eine Deiner Mei⸗ nung nach Deinem Herrn Sohne vorbehaltene ausge⸗ zeichnete Ehre, doch ich behaupte, Maurice würde ſeinen Weg glänzend wie ein Anderer machen.

Ganz wie ein Anderer . . . es mag ſein