Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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Ich behaupte, daß mein Sohn, vom Schneider nach der Mode gekleidet, eben ſo präſentabel als der Deinige in allen erdenklichen Salons der Welt wäre, indeß ich Albert im Gebirge zu jagen herausfordern würde!

Aber, mein armer Bruder, Du, der Du Deinen Jura nie verlaſſen haſt, erfahre doch, daß der Phö⸗ nir der Schneider unmächtig wäre, in einen Welt⸗ mann dieſen guten .. . Maurice (ich ſage nicht mehr dick, weil Dich das ärgert) zu verwandeln. Kauft man mit dem Kleide die Gewandtheit, die Diſtinction der Manieren, die man nur von Jugend an eine Elitege⸗ ſellſchaft beſuchend erlangen kann? Nein! Irrthum, lieber Bruder, tiefer Irrthum! Jedem von unſern Kindern ſein Loos: unſerm guten Maurice die Blouſe und das Jagdwamms, die beſchlagenen Schuhe, die leder⸗ nen Kamaſchen; ihm die Flinte, den Pflug, den Kuh⸗ ſtall, die Käſerei, den Ochſenſtall; ihm die ein⸗ fachen, nützlichen Arbeiten der Felder. Geſchaffen und geboren für das Landleben, bleibe er mit ſeinem Geſchicke im Einklange, und laſſe es ſich nicht einfallen, aus ſeiner Sphäre heraustreten zu wollen; Alles wird dann aufs Beſte ſtehen; doch die Beſtimmung meines Sohnes iſt eine ganz andere. Ihm die raffinirte Ele⸗ ganz, den Succeß der Salons, die ſchmeichelhafteſten Beziehungen zu den gekrönten Häuptern, die ehren⸗ vollſten Auszeichnungen, und eines Tags, beſſer als dies denn er darf auf Alles Anſpruch machen .. da er mit vierundzwanzig Jahren zweiter Botſchafts⸗ ſecretär und mit außerordentlichen Fähigkeiten begabt iſt. Ja, Dank ſei es dieſen Fähigkeiten, Dank ſei es der Gunſt des Königs von Neapel, der ihn ganz be⸗