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„Wie, Maurice.. der ſo einfach, ein ſo gutes Kind!“
„Ah! meine liebe Armande, ſollte man zufällig in Paris die Herzensgüte mit der Dummheit, die Ein⸗ fachheit der Sitten mit der Plumpheit vermengen?“
„Nein, gewiß nicht; doch ein ſo vernünftiger Mann wie Du, mein Bruder, wird zugeben, daß gewiſſe Perſonen zu gewiſſen Laufbahnen tauglich ſind und nicht zu andern; Du würdeſt ganz verſtändiger Weiſe über mich ſpotten, wollte ich behaupten, Albert mit ſeiner eleganten, zarten Natur ſei geboren für dieſes Gebirgs⸗ und Landleben, das unſer guter, dicker Mau⸗ rice mit vollem Rechte liebt.“
„Dieſer gute dicke Maurice! immer dieſer gute dicke Maurice!“ ſagte ungeduldig Herr Dumirail. „Wieder⸗ hole ich Dir unabläſſig, wenn ich von Deinem Sohne ſpreche: dieſer kleine magere Albert?“
„Vor Allem iſt mein Sohn nicht klein . er iſt von mittlerem Wuchſe,“ entgegnete Madame San Privato; „ſodann iſt er nicht mager . . . er iſt ſchlank. Unterſcheiden wir, wenn es Dir beliebt.“
„Und mein Sohn? iſt er dick? iſt er feiſt?“ er⸗ wiederte Herr Dumirail. „Er iſt ſtark und kräftig wie ein Kind des Gebirges, und ich würde Albert nicht rathen, es zu unternehmen, ihm auf die Jagd zu pl und wäre es nur auf eine Stunde . .
ein Gott! mein Bruder, wir ſind einverſtanden: äre eben ſo verlegen, Deinem Sohne auf die u folgen, als Dein dicker Maurice verlegen müßte, in einem diplomatiſchen Salon neben Sohne zu erſcheinen.“ Das gebe ich gar nicht Wie, Du behaupteſt .
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