und Bewegung Dir im Morillon nicht fehlen werden, im Gegentheile, die Belebheit wird immer mehr zu⸗ nehmen.“
„Was willſt Du damit ſagen, lieber Bruder 24
„Machen die Kinder nicht einen Höllenlärmen?“
„Von welchen Kindern ſprichſt Du?“
„Von meinen Enkeln, von Deinen zukünftigen Großneffen, da ich bald Großvater ſein werde, und Du wirſt bald Großtante ſein . . ich bitte Deine
immer ſchwarzen Haare um Verzeihung.“
„Ich errathe . . . Du gedenkſt Maurice zu ver⸗ heirathen?“
„Demnächſt.“
„Ich wette, mit unſerer Nichte Jeane?“
„Ganz richtig.“
„Ich vermuthete es. Geſtern beim Mittagsbrude, dieſen Morgen beim Frühſtück verließen ſich dieſe lie⸗ ben Kinder nicht mit den Augen.“
„Seit einigen Monaten und in der Unſchuld ih⸗ res Herzens liebten ſie ſich, ohne das Bewußtſein von dieſem für ſie neuen Gefühle zu haben . . . doch geſtern . . hat ein Funke Feuer an das Pulver ge⸗ legt . . ſie haben klar in ihrem Herzen geſehen, und nach dem Abendbrode kamen ſie zu uns und baten um Erlaubniß, ſich heirathen zu dürfen. .. Wir gaben um ſo mehr unſere Zuſtimmung zu ihrem We als dieſe Heirath vollkommen unſeren Ab⸗ ſichten entſprach.“
„Ich bin entzückt, mein Bruder, über das, was Du mir mittheilſt,“ erwiederte Madame San Privato
mit bewegter Stimme. „Das Glück von Maurice
und Jeane iſt fortan geſichert.“


