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„Das iſt unſere ſüßeſte Ueberzeugung.“
„Und Eure Ueberzeugung, je mehr ich darüber nachdenke, deſto mehr theile ich ſie; dieſe Heirath ſcheint mir beſonders für Maurice äußerſt gelegen zu .. denn weißt Du, was ich befürchtete?“
„Nein.“
„Ich verließ vor vier Jahren Maurice vollkommen zufrieden mit ſeinem Landleben, mit ſeiner Gebirgsexi⸗ ſtenz. Nichts kann einfacher ſein mit ſechzehn Jahren, doch ich ſagte mir: vielleicht, wenn er ein junger Mann iſt, wird ihm das, was ihm ein paar Jahre
früher gefiel, nicht mehr gefallen.“
„Du täuſchteſt Dich, liebe Armande.“
„Augenſcheinlich. Das war indeſſen nur eine Muthmaßung, doch ich ſagte mir: wenn zufällig Mau⸗ rice, wie ſo viele andere junge Leute, einen Widerwillen gegen ſein Gebirgsleben faſſen würde, wenn er zu⸗ fällig ſeine Feldbau⸗Lehrzeit grauſam peinlich fände, das wäre in der That ſehr Schade . . .“
„Gewiß . . . aber Gott ſei Dank, es iſt nicht ſo; Maurice fühlt ſich mehr als je zufrieden mit der Exi⸗ ſtenz, die er aus Neigung ergriffen hat. „„Ich bin als Bauer geboren,““ ſagte er geſtern noch zu uns, „ich werde als Bauer ſterben.““
„Ah! mein Bruder . . . wie viel geſunder Ver⸗ ſtand, wie viel Verſtand in den einfachen Worten die⸗ ſes theuren Kindes: „Als Bauer bin ich geboren . . als Bauer werde ich ſterben. . .““ In der That, dieſer arme dicke Maurice iſt ſo gut geboren, ſo gutgezimmert, ſo gut organiſirt für das Bauernleben, wie er ſagt. .. daß ihm dieſes Leben allein anſtehen kann aus dem trefflichen Grunde, weil der brave Junge, der einen


