Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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guſſe ſeiner Schweſter die Hände drückend und völlig bethört von ihrer Falſchheit.Wenn Du wüßteſt, Armande, wie glücklich Du mich in dieſem Augenblicke machſt!

Nur geſtehe ich Dir, daß ...

Hm! ſagte lächelnd Herr Dumirail,eine Ver⸗ ſchweigung!

Möchteſt Du, daß ich etwas verbergen würde?

Gott behüte!

Nun wohl! während ich anerkenne, daß Deine edelmüthigen Anerbietungen und Dein Wunſch, mich fortan hier in Familie, in Eurer Mitte leben zu ſehen, aus dem Geſichtspunkte der Vernunft das ſind, was es Schicklichſtes gibt, täuſche ich mich nicht: es wird für mich ein ſolcher Contraſt zwiſchen der friedlichen Eriſtenz, die man hier führt, und dem Leben in Pa⸗ ris ſtattfinden, daß ich gewiß in den erſten Zeiten meines Aufenthaltes im Morillon Augenblicke haben werde

Augenblicke der Langweile? unterbrach Herr Dumirail.Iſt das nicht Dein Gedanke?

Ach! ja.

Ich erwartete das, arme Armande. Man ver⸗ zichtet nicht ungeſtraft auf die Gewohnheiten ſeines ganzen Lebens; doch ich zähle auch auf die Zärtlich⸗ keit von uns Allen, um Dir den Uebergang von einem geräuſchvollen Leben zu der Ruhe, die man in umer Einſamkeit genießt, weniger empfindlich zu machen. Und überdies, fügte Herr Dumirail heiter bei,wenn Du Dich beharrlich nach dem Geräuſche, nach der Be⸗ lebtheit, nach der Bewegung zurückſehnſt es iſt ſehr

wahrſcheinlich, daß ungefähr in einem Jahre Geräuſch