Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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die dem Andenken unſerer Eltern ſchuldige Verehrung auferlegen. Alſo, Armande, ſo unbeugſam Du mich in Betreff Alles deſſen finden wirſt, was Deine tolle Verſchwendung itn könnte, eben ſo zärtlich und ergeben wirſt Du nich finden, handelt es ſich darum, Dir in unſerer Mitte die Befriedigung aller Deiner vernünftigen Wünſche zu ſichern.

Weit entfernt, von der ſchützenden Gütg ihres Bru⸗ ders gerührt zu ſein, ſah Madame San Privato in dieſen ſo weiſen Anerbietungen eine demüthigende, für ihren Stolz empörende Bevormundung und eine Art von Verbannung in ein wildes Land. Die Bit⸗ terkeit ihrer Empfindungen, die ſie indeſſen nach Kräften zu bewältigen ſuchte, war ſo groß, daß ſie, ſtatt auf die rührende Fürſorge ihres Bruders mit ein paar herzlichen oder dankbaren Worten zu ant⸗ worten, in kläglichem Tone murmelte:

Ah! ich arme unglückliche Witwe!

Ah! Armande, eine arme Witwe, die mit Ertra⸗ poſt und zwei Dienern reiſt! .

Es iſt entſchieden, man nimmt mir meine Güter! Güter, die nicht mehr Dir gehören! erwiederte

err Dumirail mild lächelnd,das iſt ein großes Unglück! Genöthigt, Paris zu verlaſſen!

Wo Du in der Beklemmung und unter beſtän⸗ digen Plackereien, von Deinen Gläubigern belagert, lebſt.

Gezwungen, auf meine Freunde zu verzichten!

Vortreffliche Freunde, die Deine Mittagsbrode verzehren und ſich dabei über Dich luſtig machen!