Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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langen eine entſchiedene Weigerung entgegen, doch ich füge bei: Arme Armande: immer habe ich für Dich, trotz Deiner Thorheiten, eine aufrichtige Zu⸗ neigung gehegt, immer werde ich ſie hegen, und ſo lange ich lebe, und ſelbſt nach mir, wenn Du mich überlebſt, wirſt Du nicht nur nie die Noth, die Be⸗ engung kennen lernen, ſondern Du wirſt auch nie der Entbehrung deſſen, was das behagliche, comfor⸗ table Leben im weiteſten Umfange des Wortes bil⸗ det, ausgeſetzt ſein.

Was ſagſt Du! ah! lieber Bruder . . . Deine erſte Weigerung war alſo eine Probe?

Keines Weges . . . Bei dieſer Weigerung be⸗ harre ich.

Wie denn?

Ich verſtehe hierunter, Du ſollſt wirklich dieſes behagliche, comfortable Leben genießen, das ich Dir ſichern will, und es ſoll Dir materiell unmöglich ſein, dieſen Wohlſtand der tollen Manier, die Dich immer zu Grunde gerichtet hat, zu opfern; mit einem Worte, wenn Du völlig ruinirt, aus dem Beſitze Deiner Güter geſetzt biſt, was bald geſchehen muß, wirſt Du hier Deine Wohnung haben, wirſt Du in Allem freigehalten ſein, werde ich zu Deiner Verfügung tauſend Thaler jährlich für Deine Toilette und Deine kleinen Vergnügungen ſtellen, Du wirſt mit Rückſich⸗ ten, Zuvorkommenheiten umgeben ſein, und .. was ſoll ich beifügen? . . . Du kennſt uns, meine Frau und mich. Du mußt begreifen und fühlen, daß ich, indem ich Dir anbiete, was ich Dir anbiete, die theure, heilige Pflicht erfülle, die mir meine Liebe für Dich, meine Eigenſchaft als Bruder, die Selbſtachtung und