Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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Mich in meinem Alter aus der Welt zurück⸗ ziehen!

Es iſt wahr, Du biſt immer zwanzig Jahre alt was die Unbeſonnenheit betrifft, arme Ar⸗ mande, ſagte Herr Dumirail, bei dem ſich das Wohlwollen und die Geduld nicht verleugneten.Aber wahrhaftig, eine ſo arme Witwe Du Dich auch nennſt, ich vermöchte Dich nicht zu beklagen, kämeſt Du hier⸗ her, um in der Mitte von uns zu leben, die wir Dich lieben und lieben werden, nicht nach der Pariſer Mode, ſondern von ganzem Herzen. Ei! mein Gott! ich weiß, die erſten Zeiten Deines Aufenthalts hier werden Dir drückend ſcheinen; doch glaube mir, liebe Schweſter, allmälig wirſt Du an Dir den heilſamen Einfluß des Glückes erfahren, das wir genießen, und nach ein paar Monaten wirſt Du, weit entfernt, Dich nach Deinem Paris zurückzuſehnen, Dir Glück wün⸗ ſchen, dieſe Hölle verlaſſen zu haben, und Du wirſt den Tag ſegnen, wo Du zu uns gekommen biſt, denn von dieſem Tage werden Deine Ruhe in der Gegen⸗ wart und Deine Sicherheit für die Zukunft datiren.

Madame San Privato, welche in den Augen ihres Bruders eine Stellung als arme Witwe neh⸗ men wollte, hatte ſich angeſtrengt, ihn von ſeinem feſten und weiſen Entſchluſſe abzubringen; da ſie ihn aber unbeugſam fand, obſchon ſie, um ihn zum Mit⸗ leiden zu bewegen, die Verführungen einer nach und nach ſüßlichen, flehenden, kläglichen, ergebenen Sprache angewandt hatte, ſo den unerbittlichen Groll ihres Stolzes, ihrer Selbſtſucht und ihrer verletzten Hab⸗ gier verbergend, ſo war das böſe Weib nur dar⸗ auf bedacht, ihren Haß zu befriedigen; weil ihr nichts