Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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meine Güter werden ohne Zweifel um einen niedri⸗

gen Preis verkauft. Ich mußte ſeit langer Zeit auf dieſe Kataſtrophe gefaßt ſein; indeſſen verurſacht ſie mir ein grauſames Erſtaunen, rief Herr Dumirail ſchmerzlich ergriffen; das iſt alſo das Reſultat Deiner unheilbaren Schwäche, der Ruin! der Ruin!

Ah! weiſer und zärtlicher Bruder! erwiederte Madame San Privato, indem ſie heuchleriſche Thrä⸗ nen zu Hülfe rief und ihr Taſchentuch an ihre Augen drückte.Nun erkenne ich leider, wie richtig die ſtrengen Vorſtellungen waren, die Du mir ſo oft in meinem Intereſſe gemacht haf 6

Es iſt wohl Zeit!

Mein Beklagen iſt unnütz . . . ich fühle es .. Ich werde die Lage erdulden, die mir meine Unvor⸗ ſichtigkeit bereitet hat; doch ich muß der Erpropriation, mit der ich bedroht bin, zu entgehen ſuchen; in die⸗ ſer Hinſicht bedarf ich Deines Rathes.

Ei! welchen Rath ſoll ich Dir geben? Es gibt nur ein Mittel, der Expropriation zu entgehen: die Hypothekſchulden bezahlen.

Hiezu bin ich entſchloſſen.

Und die Mittel zu dieſen Leiſtungen?

Ich finde Gelegenheit zu ſieben Procent Intereſſe zu entlehnen . . . hierüber, mein Bruder, möchte ich gern Deine Anſicht erfahren. Scheint Dir der Zins⸗ fuß zu hoch? Räthſt Du mir, das Anerbieten an⸗ zunehmen?

Du biſt aber zu Grunde gerichtet . . . wie fin⸗ deſt Du Gelegenheit, zu entlehnen? Unter der Garantie meiner Unterſchrift . . .