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ſen, um Dich hierher zu mir, Deinem Bruder, zu begeben?“
„Ich habe die Poſt genommen, weil ich immer einen Abſcheu gegen die öffentlichen Wagen hegte, wo man der Gefahr ausgeſetzt iſt, ſich mit allen Ar⸗ ten von, oft ſehr ungeſchlachten, Menſchen zuſammen⸗ zufinden.“
„Hatteſt Du nicht Deinen Sohn bei Dir? war dies nicht die beſte Schutzwaffe? Doch laſſen wir das, was geſchehen iſt, iſt geſchehen . . . Kommen wir auf das Geſtändniß zurück, das Dich, wie Du ſagſt, bedrückt . . Was iſt es?“
„Ich habe Dich um einen Rath zu bitten...“
„Einfach um einen Rath?“
„Ja, mein Bruder.“
Herr Dumirail fühlte ſich um eine ſeinem Herzen peinliche Befürchtung erleichtert; er bedauerte, Ma⸗ dame San Privato im Verdachte gehabt zu haben, ſie ſei einzig und allein geleitet von ihrem perſön⸗ lichen Intereſſe ihn beſuchen gekommen, und ſagte mit guter Laune:
„Ich höre Dich, liebe Armande, und ich bin, wie Du weißt, nicht geizig an Rathſchlägen; oft gebe ich Dir, ſelbſt wenn Du ſie nicht von mir verlangſt; freilich befolgſt Du ſie im Allgemeinen nicht, ſo daß eine Ausgleichung ſtattfindet. Nun! dieſer Rath?“
„Ich muß Dir vor Allem geſtehen, daß die letz⸗ ten Güter, die mir bleiben, mit Hypotheken belaſtet ſind. Die Verfallzeit der Zahlungen iſt das Ende dieſes Monats, und kann ich dieſe Zahlungen nicht bewerkſtelligen, ſo werde ich aus dem Beſitze geſetzt,


