Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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drückt, und von welchem mit Dir zu reden ich Eile habe, in Angriff zu nehmen; ſo mich gegen Dich er⸗ gießend, werde ich von einer peinlichen Bangigkeit befreit ſein . . .

Um was handelt es ſich, Armande? Du weißt, wie ſehr Du auf meine Liebe rechnen kannſt?

Mein Freund, erwiederte Madame San Pri⸗ vato mit einem neuen, tiefen Seufzer,es iſt Dir nicht unbekannt, daß mein Mann ſeine Angelegen⸗ heiten ziemlich in Verwirrung hinterlaſſen hat . . .

Bei dieſen Worten ſeiner Schweſter konnte Herr Dumirail eine Bewegung ärgerlichen Erſtaunens nicht verbergen; er hatte ſich im Glauben gefallen, die Liebe allein führe ſeine Schweſter zu ihm, und er ahnte die ohne Zweifel eigennützige Abſicht dieſes Beſuches. In ſeiner Hoffnung getäuſcht, betrübte er ſich, und er antwortete:

Es iſt mir leider bekannt, daß Dein Mann ſtets ein ſehr verſchwenderiſches Leben geführt hat; dabei, und, das iſt immer der Gegenſtand unſeres großen Streites geweſen, haben Deine Gleichgültigkeit, Deine Gewohnheit, auszugeben, ohne zu rechnen, Deine, ohne Zweifel großmüthige, aber unbeſonnene, Verſchwen⸗ dung die Folgen der Unordnung Deines Mannes erſchwert.

Es iſt wahr, ich bin immer von einer beklagens⸗ werthen Sorgloſigkeit und Schwäche bei dem, was Geldangelegenheiten betrifft, geweſen.

Du klagſt Dich ſo treuherzig an, meine Schwe⸗ ſter, daß ich die Gelegenheit benütze, Dir einen Vor⸗ wurf zu machen. Ich frage, wozu ſoll es dienen, einen Wagen zu miethen und mit Extrapoſt zu rei⸗